Entzündung und Ernährung.

Wie Sie mit der richtigen Ernährung Entzündungen im Körper lindern können.

Entzündungen sind ein natürlicher Abwehrmechanismus des Körpers, aber wenn sie chronisch werden, können sie zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Vom Herzkreislaufsystem über die Gelenke bis hin zu den inneren Organen – chronische Entzündungen spielen eine Rolle bei vielen Krankheiten. Glücklicherweise kann Ihre Ernährung einen erheblichen Einfluss auf den Entzündungsprozess haben. Im Physiomed Gesundheitszentrum möchten wir Ihnen erklären, wie Sie durch die richtige Ernährung Entzündungen im Körper verringern können, damit Sie sich besser und gesünder fühlen.

Was sind Entzündungen?

Entzündungen sind Reaktionen des Immunsystems auf Verletzungen, Infektionen oder Reizstoffe. Es gibt zwei Arten von Entzündungen:
 
  1. Akute Entzündung – Diese Art von Entzündung tritt auf, wenn der Körper auf eine Verletzung oder Infektion reagiert. Ein Beispiel ist eine Wunde, die anschwellen und sich rötlich verfärben kann. Diese Entzündung ist kurzfristig und hilft dem Körper bei der Heilung.
  2. Chronische Entzündung – Hier bleibt die Entzündung über längere Zeit bestehen, auch wenn keine akuten Infektionen oder Verletzungen vorliegen. Chronische Entzündungen sind oft mit Erkrankungen wie Arthritis, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes verbunden.

Was sagt die Wissenschaft über Entzündungen und Ernährung?

Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass bestimmte Lebensmittel Entzündungen im Körper entweder verstärken oder lindern können. Hier sind einige wichtige Erkenntnisse aus der Forschung:
 
  1. Entzündungshemmende Lebensmittel: Laut einer Studie der Harvard School of Public Health kann eine Ernährung, die reich an entzündungshemmenden Nahrungsmitteln ist, Entzündungen verringern. Besonders die Mediterrane Ernährung, die reich an Obst, Gemüse, Nüssen, Samen, Vollkornprodukten und gesunden Fetten wie Olivenöl ist, hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen.

    1. Omega-3-Fettsäuren, die in fettem Fisch wie Lachs, Makrele und Hering enthalten sind, wirken stark entzündungshemmend.
    2. Antioxidantien in Lebensmitteln wie Beeren, grünes Blattgemüse und Nüssen helfen dabei, freie Radikale zu bekämpfen, die Entzündungen fördern können.
    3. Gewürze wie Kurkuma und Ingwer haben nachweislich entzündungshemmende Eigenschaften. Eine Studie aus der University of California hat gezeigt, dass Curcumin, der Hauptbestandteil von Kurkuma, Entzündungsprozesse im Körper hemmt.

  2. Lebensmittel, die Entzündungen fördern können: Auf der anderen Seite gibt es auch Lebensmittel, die Entzündungen begünstigen können. Eine Studie der American Heart Association hat gezeigt, dass eine Ernährung, die reich an Zucker, gesättigten Fetten und raffinierten Kohlenhydraten ist, die Entzündungswerte im Körper erhöht.
    1. Zuckerhaltige Getränke und süßes Gebäck können Entzündungen fördern, indem sie die Produktion von Entzündungsmarkern im Körper steigern.
    2. Transfette, die in vielen verarbeiteten Lebensmitteln vorkommen, sind ebenfalls ein starker Entzündungstreiber und können das Risiko für chronische Erkrankungen erhöhen.

  3. Das Mikrobiom und Entzündungen: Unser Darm spielt eine wichtige Rolle bei Entzündungsprozessen im Körper. Eine Studie der Universität von Harvard hat gezeigt, dass eine ausgewogene Ernährung, die reich an Ballaststoffen ist, das Mikrobiom im Darm positiv beeinflussen und so Entzündungen verringern kann. Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Gemüse unterstützen das Wachstum von nützlichen Bakterien im Darm und fördern ein gesundes Immunsystem.

Wie können Sie Ihre Ernährung umstellen?

Wenn Sie Entzündungen reduzieren möchten, gibt es eine Reihe von einfachen Anpassungen, die Sie in Ihre Ernährung einfließen lassen können:
 
  1. Setzen Sie auf Omega-3-Fettsäuren: Essen Sie mindestens zwei Mal pro Woche fettreichen Fisch wie Lachs, Makrele oder Sardinen. Wenn Sie keinen Fisch mögen, können auch pflanzliche Quellen wie Leinsamen oder Walnüsse eine gute Wahl sein.

  2. Vermeiden Sie entzündungsfördernde Lebensmittel: Reduzieren Sie den Konsum von Zucker, raffinieren Kohlenhydraten und verarbeiteten Lebensmitteln. Stattdessen sollten Sie auf frische, unverarbeitete Lebensmittel setzen, die voller Nährstoffe und Antioxidantien stecken.

  3. Essen Sie mehr frisches Obst und Gemüse: Besonders bunte Früchte und Gemüsesorten wie Beeren, Tomaten, Spinat und Brokkoli sind voll von entzündungshemmenden Stoffen. Versuchen Sie, täglich mindestens 5 Portionen Obst und Gemüse zu essen.

  4. Integrieren Sie entzündungshemmende Gewürze: Kurkuma, Ingwer und Knoblauch können nicht nur Ihren Mahlzeiten mehr Geschmack verleihen, sondern auch helfen, Entzündungen zu reduzieren. Streuen Sie etwas Kurkuma über Ihre Gerichte oder trinken Sie einen Ingwertee.

  5. Achten Sie auf eine gute Darmgesundheit: Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Ballaststoffen ist, fördert das Wachstum gesunder Darmbakterien und hilft dabei, Entzündungen zu verringern. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Probiotika (wie Joghurt oder Kefir) sind hierfür besonders gut.

Fazit: Ernährung als Schlüssel zur Entzündungsbewältigung

Entzündungen können auf lange Sicht unsere Gesundheit beeinträchtigen, aber mit der richtigen Ernährung können wir viel tun, um diese Prozesse zu kontrollieren. Im Physiomed Gesundheitszentrum unterstützen wir Sie dabei, Ihre Ernährung umzustellen und gesunde Gewohnheiten zu entwickeln, die Entzündungen im Körper verringern. Eine ausgewogene  Ernährung ist der erste Schritt zu einem gesünderen, aktiveren Leben.
 
Tun Sie sich selbst etwas Gutes und starten Sie noch heute, Ihre Ernährung positiv zu verändern!

Wir freuen uns auf Sie!

Euer Familie Cerrotta
& das physiomed Team

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